Notfunk

Not und Katastrophenfunk

Einführung

Wir funken rund um die Welt, quer durch Europa oder auch nur mal gerade um die Ecke. Wir morsen, wir übertragen Texte, stehende und bewegte Bilder oder nutzen verschiedene Sprechfunkvarianten. Wir sind auf Frequenzen ab dem Kilohertzbereich bis in den Terahertzbereich aktiv. Unsere Anlagen benutzen wir zu Hause, unterwegs im Auto, Flugzeug oder Boot, sowie im Freien. Fast alle Geräte lassen sich mit Batterien betreiben, somit sind wir unabhängig von Stromnetzen.

All das haben in Deutschland ca. 75 000, weltweit sogar mehrere Millionen Menschen zu ihrem Hobby gemacht. Aber wir betreiben auch Notfunk.

Bei jedem großen Erdbeben ermöglichen Funkamateure, die nach Ausfall aller Kommunikationsmittel die Verbindung zur Außenwelt herstellen, Hilfe zu organisieren. In vielen Fällen waren Funkamateure die letzte Rettung für in Not geratene Wanderer oder Bergsteiger. Sogar bei Seenot konnten manche Schiffe nur per Amateurfunk gerettet werden. Bei Großveranstaltungen, wie z. B. Papstbesuchen, stehen oft Funkamateure bereit, um die in solchen Fällen nicht immer ausreichenden Kommunikationskanäle der Hilfsorganisationen zu ergänzen. Bei großflächigen Stromausfällen, wenn Telefonnetze nach kurzer Zeit nicht mehr funktionieren, können Funkamateure die Verbindung zwischen Hilfesuchenden und der Feuerwehr herstellen.Wir können das, weil wir personell, fachlich und technisch dazu in der Lage sind und weil wir uns mit unseren Möglichkeiten für die Gesellschaft engagieren.

Der Amateurfunk Club Deutschland e.V. beschäftigt sich sehr intensiv mit Notfunk.

National

Wir betreiben in Köln unter dem Rufzeichen DB0CGN ein Funkrelais , welches vollkommen netzunabhängig arbeitet. Dieses Relais dient auch als Muster für weirere Relais, die wir in Deutschland betreiben werden.

International

Der AFCD plant in den Jahren 2014/15 ein internationales Notfunknetz aufzubauen. Näheres wird hier berichtet, sobald es spruchreif ist.