Der KW-Balun nach W 2 DU

Die Herstellung von KW-Balunen ist nicht gerade als einfach zu bezeichnen. Es wird nämlich dann interessant, wenn der Balun ein anderes Übersetzungsverhältnis haben soll als 1:1. Die Problematik fängt dann in der „Wickeltechnik“ an.

Im „Rothammel“ fiel mir zu dieser Sache ein Balun auf, der diese Problematik so gut wie  beseitigt.

Der W2DU-Balun

Der W2DU-Balun

Der KW-Balun nach W 2 DU ist im Prinzip ganz einfach aufgebaut. Hierzu besorgt man sich lediglich einige Ferritringe, die auf dem Koaxkabel „aufgefädelt“ werden. Erfahrungsgemäß reichen 10-12 Ringe aus. Diese werden so plaziert, dass sie etwa zwei Finger breit unter der Antenneneinspeisung enden. Auf der anderen Seite in Richtung TX, werden sie mit Kabelbinder fixiert, damit sie nicht herunter rutschen.

Für Indoorantennen wäre damit das Problem soweit gelöst. Befindet sich allerdings die Antennen im Freiraum, dann sollten die Ferritringe wegen der Wetterverhältnisse mit einem Schrumpfschlauch überzogen werden.

Skizze zum W2DU-Balun

Skizze zum W2DU-Balun

Das Prinzip des W 2 DU-Balun wurde durch VE 2 CV erweitert, indem dass hier die „Einzelelemente“ zusammen geschaltet wurden. Dadurch lässt sich nämlich auch eine Impedanztransformation durchführen, was mitunter von großem Vorteil sein kann.

Die Skizze zeigt den W 2 DU-Balun der zunächst im Verhältnis von 1:1 arbeitet.

Darunter befindet sich die Erweiterung der Einzelglieder nach VE 2 CV wodurch sich dann diverse Transformationsverhältnisse ergeben.

Udo Dinsing   DG 2 BAY